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Ohrenkorrektur

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Abstehende Ohren gehören zu den häufigsten Fehlbildungen der Ohren und gelten in den westlichen Ländern oft als körperlicher Makel. Gerade Kinder werden schon im Kindergarten oder in der Schule von Gleichaltrigen gehänselt und müssen oft Beleidigungen über sich ergehen lassen. Abstehende Ohren sind in der Regel durch eine angeborene Verformung der Ohrknorpel oder durch asymmetrische Entwicklung einzelner Knorpelteile bedingt.
Eine modellierende Ohrenkorrektur kann Form, Größe und Stellung der Ohren – und damit das Selbstwertgefühl grundlegend verändern. Der Ohrmuschelknorpel wird mit einem Schnitt hinter der Ohrmuschel freigelegt und danach neu geformt. Die Narben sind kaum sichtbar, weil der Eingriff von der Rückseite des Ohres aus durchgeführt wird. Bei Kindern sollte eine Ohrenkorrektur nicht vor dem 6. Lebensjahr durchgeführt werden. Erst dann ist das kindliche Wachstum der Ohrmuschel weitgehend abgeschlossen. Da der Schuleintritt ein bedeutendes Ereignis für das Kind darstellt, empfehlen wir eine operative Ohrenkorrektur aus psychischen Gründen vor Schuleintritt, spätestens aber zum 10. Lebensjahr.

Ohrläppchenkorrektur

Aber nicht nur abstehende Ohren können angelegt, auch zu große Ohren verkleinert und Ohrläppchen korrigiert werden. Gelegentlich führt das jahrelange Tragen von großen Ohranhängern zu unerwünschten Vergrößerung der gestochenen Ohrlöcher oder gar zum Ausreißen. Die Korrektur erfolgt durch eine Ausschneidung und Vernähung der Ohrlöcher in Lokalanästhesie. Zu große Ohrläppchen korrigieren wir durch eine Ohrläppchenverkleinerung, ein Eingriff, der häufig z.B. in Zusammenhang mit einem Facelifting durchgeführt wird.

Die Ohrenkorrektur wird in der privaten ATOS Klink im Herzen Münchens durchgeführt.
Gerne können Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis in München bei Frau Prof. Charlotte Holm-Mühlbauer vereinbaren:
Telefon: +49 (0)89 / 20 4000 205  Email: praxis@prof-holm-muehlbauer.de  oder online über unser Kontaktformular.

Auf einen Blick

Auf einen Blick

Operationszeit:

ca 1-2 Std.

Narkose:

Allgemeinnarkose oder örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf

Aufenthaltsdauer:

ambulant (München)

Gesellschaftsfähigkeit:

nach ca 8-10 Tage

Arbeitsfähigkeit:

nach ca 1 Woche

Sport:

nach ca 2-3 Wochen

Schmerzen:

gering

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Ohrenkorrektur - eine Option für mich?

Stören Sie Ihrer Ohren oder Ohrläppchen? Fühlen Sie sich in Ihrem Aussehen beeinträchtigt? Da mit einer Ohrkorrektur ein besonders sichtbares Problem gelöst wird, ist der Patient in der Regel sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Operation führt meist zu einer entscheidenden Verbesserung des Aussehens. Auch wenn nur ein Ohr stark absteht, ist es in der Regel sinnvoll, beide Ohren zu operieren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass eine totale Symmetrie beider Ohren nicht natürlich aussieht und vom Operateur nicht beabsichtigt wird. Kein Ohr gleicht dem anderen, weder vor noch nach der Operation.

Vor der Ohrenkorrektur

Auf die Ohrenkorrektur müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Wie bei allen anderen Operationen dürfen Sie 10-14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure beinhalten, wie etwa Aspirin. Eine Nachblutung kann eine Schädigung von Knorpel und Haut verursachen und sollte unbedingt vermieden werden.
Besorgen Sie sich ein breites, weiches Stirnband, das Sie nach der Operation über Ihren Ohren tragen können. Für die Zeit nach dem Eingriff sollten Sie etwa 7 freie Tage einplanen, an denen Sie nicht arbeitsfähig sein werden.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Die Ohenkorrektur erfolgt entweder mit örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Kleinkinder werden meist unter Vollnarkose operiert. In diesem Fall müssen entsprechende Voruntersuchungen für die Anästhesie am Vortag in der Klinik durchgeführt werden. In einem Vorgespräch wird Ihnen der Narkosearzt (Anästhesist) alle notwendigen Erläuterungen geben.
Für die örtliche Betäubung ist ein kleiner, kaum schmerzhafter Einstich hinter dem Ohrläppchen erforderlich. Zusätzlich wird die Haut in der Ohrmuschel betäubt. Unter Umständen bemerkt der Patient während der Operation Druck oder Ziehen an den Ohren.
Eine Ohrenkorrektur erfolgt in den meisten Fällen ambulant, kann aber auf Wunsch auch stationär mit einer Übernachtung in der Klinik erfolgen.

Operation

Für eine Ohrkorrektur benötigen wir etwa 1 bis 2 Stunden, je nach Aufwand auch länger.
Der Patient liegt in Rückenlage mit leicht erhöhtem Kopf. Gesicht und Haaransatz werden desinfiziert, der übrige Körper bis zum Hals mit sterilen Tüchern abgedeckt. Bei der üblichen Methode wird der Ohrmuschelknorpel durch einen Hautschnitt an der Rückseite des Ohres freigelegt. Mit einem feinen Diamantschleifkopf wird der Ohrknorpel ausgedünnt, bis er sich in die gewünschte Form legt. Anschließend wird der Knorpel mit bleibenden durchsichtigen Nähten fest verankert und die Haut mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Der Hautschnitt und die Nähte sind nicht zu spüren, beim Einschleifen des Knorpels hören und spüren Sie ein summendes Geräusch.

Im Anschluss an die Operation werden beide Ohren mit Pflastern fixiert und durch einen Wattekopfverband komprimiert und geschützt. Erwachsene können eventuell gleich ein breites Stirnband tragen.

Nach der Ohrenkorrektur

Unmittelbar nach der Operation ist mit Schmerzen der Ohrmuscheln und eventuell mit einer bläulichen Verfärbung zu rechnen. Beides kann mit geeigneten Medikamenten gelindert werden und bildet sich innerhalb einiger Tage zurück. In der ersten Woche muss ein Watte- Kopfverband getragen werden, um die Ohren zu komprimieren. Nach einer Woche werden die Fäden gezogen, und der Kopfverband wird durch ein breites Stirnband ersetzt. Das Stirnband sollte beim Schlafen und Liegen für fünf bis sechs Wochen getragen werden, um eine Abknickung der Ohrmuschel zu verhindern. Die ersten 3 Wochen sollte das Stirnband auch tagsüber getragen werden. Die Ohren sind in dieser Zeit noch geschwollen und berührungsempfindlich. Die endgültige Ohrform ist erst nach zwei bis drei Monaten erreicht. Die Narbe verblasst im Laufe der Zeit und ist später kaum noch erkennbar.

Nach Anwendung des Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels ist das Reaktionsvermögen nach der Operation vorübergehend beeinträchtigt. Lassen Sie sich oder Ihr Kind deshalb abholen und sorgen Sie für eine ständige Aufsicht in den ersten 24 Stunden. Mit einer Arbeits- oder Schulunfähigkeit ist für einige Tage zu rechnen. Für sechs Wochen sollte beim Haare waschen vorsichtig vorgegangen werden und die Ohren dürfen nicht umknicken. Auch auf Sport, Sauna und Schwimmbad sollten Sie in dieser Zeit verzichten. Ohrringe sollten einen Monat nach der Operation nicht getragen werden. Brillenträgern wird empfohlen, vorübergehend Kontaktlinsen zu benutzen, da das Gestell den Knorpel zu sehr belastet – oder, die Brillenträger, über dem Stirnband zu tragen.

Kann man die Operation wiederholen?

In der Regel kann eine Ohrkorrektur erneut vorgenommen werden. Nach dem Eingriff kann sich das Ergebnis durch Narbenbildung oder durch Rückstellkräfte des Knorpels noch verändern, so dass erneut eine Deformierung der Ohrmuschel auftreten kann. Durch einen zweiten operativen Eingriff können die Ergebnisse in solchen Fällen nochmals korrigiert werden.

Risiken bei Ohrenkorrektur

Die Risiken einer Ohrkorrektur sind vergleichsweise gering. Trotz größter Sorgfalt können, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, während oder nach dem Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten. Sollten Sie starke Schmerzen nach der Operation haben, kann dies auf einen zu engen Verband oder auf einen Bluterguss hinweisen. In diesem Fall müssen Sie uns sofort kontaktieren. Eine vorübergehende Störung der Berührungsempfindlichkeit ist normal und verschwindet normalerweise von alleine. Eine Narbenwucherung ist selten und kann durch Kortisoninjektionen behandelt werden. Sehr selten kommt es zu einem sogenannten Keloid mit einer dicken, wulstigen, verfärbten und schmerzhafte Narbe.
Ein erneutes Abstehen des Ohrmuschelrandes auf einer oder beiden Seiten kann vorkommen und ist meistens auf eine Unverträglichkeit des Fadenmaterials zurückzuführen. Durch einen zweiten operativen Eingriff kann das Ohr problemlos nochmals korrigiert werden.

Wer übernimmt die Kosten?

Bei Kindern und Jugendlichen wird die Behandlung in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Als Grenze gilt in etwa das 14. Lebensjahr. Erwachsene müssen die Kosten der Operation in den meisten Fällen selbst tragen.

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