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Brustverkleinerung

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Übergroße, hängende Brüste können nicht nur das Körperbewusstsein einer Frau stark beeinträchtigen, sondern auch zu schmerzhaften Veränderungen führen: Verspannungen zwischen den Schulterblättern und am Nacken, Haltungsschäden, Hautreizungen unter der Brust und der Achsel sowie einschneidende  BH-Träger an den Schultern. Eine plastisch-chirurgische Brustverkleinerung mit Neuformung wird Frauen daher zuweilen nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus medizinischen Gründen empfohlen. Ab einem Resektionsgewicht von ca. 500 g übernehmen oder beteiligen sich die Krankenversicherungen meist an den Behandlungskosten, sofern vorher ein Antrag gestellt und schriftlich genehmigt wurde.

Wohlgeformte und jugendliche Brüste

Heute kann eine Brustverkleinerungsplastik sowie eine Versetzung des Brustwarzenhofs  oft narbenarm durchgeführt werden; die Stillfähigkeit bleibt in den meisten Fällen erhalten. Brustgröße und -form passen wir den Körpermaßen an.
Die Operation kann prinzipiell in jedem Alter vorgenommen werden. Wichtige Voraussetzung: Ihr Körperwachstum ist abgeschlossen und Ihre Brüste sind voll entwickelt. Für eine kleinere, leichtere und festere Brust entfernen wir überflüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich. Mit dem verbleibenden Gewebe formen wir eine neue Brust. Für ein optimales Ergebnis kann es zusätzlich erforderlich sein, überschüssiges Fettgewebe zu entfernen. Bei allgemeinem Übergewicht empfiehlt sich vor der Operation eine Gewichtsabnahme. Größere Gewichtsreduktionen nach der Operation können das Ergebnis beeinträchtigen.

Nutzen Sie gerne auch die Gelegenheit, sich in unserem Video (s.o.) über den Eingriff zu informieren.

Die Brustverkleinerung wird in München in der privaten ATOS Klink durchgeführt.
Gerne können Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis in München bei Frau Prof. Holm-Mühlbauer vereinbaren:

Telefon: +49 (0)89 / 20 4000 205  Email: praxis@prof-holm-muehlbauer.de  oder online über unser Kontaktformular.

Auf einen Blick

Auf einen Blick

Operationszeit:

ca 2-3 Std.

Narkose:

Allgemeinnarkose

Aufenthaltsdauer:

1-2 Tage in der Klinik in München

Gesellschaftsfähigkeit:

nach ca 1 Woche

Arbeitsfähigkeit:

nach ca 1-2 Wochen

Sport:

nach mind 6 Wochen

Schmerzen:

gering

Nachsorgetipps:

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Brustverkleinerung- eine Option für mich?
Bevor Sie sich zu einer Brustverkleinerung entschließen, beraten wir Sie ausführlich.  Wir klären gemeinsam, welche Ergebnisse bei Ihren körperlichen Voraussetzungen zu erwarten sind. Zeigen Sie uns gerne anhand von Fotos, welche Veränderungen Sie sich von der Operation erhoffen. Es ist das alleinige Ziel des Eingriffs, dass Sie sich anschließend wohler fühlen. Mit einer Brustverkleinerung erhalten Sie kleinere und jugendlichere Brüste, die Ihre Körperproportionen zum Positiven verändern werden.
Vor der Brustverkleinerung

Um Brustkrebs auszuschließen, kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Meistens raten wir bei Frauen über 40 Jahren zu einer präoperativen Vorsorgeuntersuchung.
14 Tage vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Die blutverdünnende Wirkung verzögert die Blutgerinnung und kann Nachblutungen verursachen. Reduzieren Sie den Konsum von Nikotin und Alkohol vor dem Eingriff auf ein Minimum.

Eine eventuelle Kostenübernahme durch die Krankenkasse sollte präoperativ schriftlich geklärt und bei der Operation mitgebracht werden. Gerne sind wir Ihnen bei der Zusammenstellung der relevanten Unterlagen für die Krankenkasse behilflich.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Der Eingriff wird in Vollnarkose unter stationären Bedingungen durchgeführt. Rechnen Sie mit 1-2 Übernachtungen in der Klinik. Die notwendigen Voruntersuchungen können Sie vor der Operation bei unserem hausinternen Internisten oder bei Ihrem Hausarzt machen lassen. Das Anästhesievorgespräch findet vor der Operation in der Klinik statt.

Operation

Je nach Größe und Beschaffenheit der Brüste kann die Operationsmethode stark variieren. Insbesondere die ideale Schnittführung hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und individuellen Vorstellungen ab. Grundsätzlich versuchen wir immer, die Narben so kurz wie möglich zu halten (narbenarme Methode).
Bei der Brustverkleinerung unterscheidet man zwischen drei Techniken: dem senkrechten Schnitt, dem L-Schnitt und dem T-Schnitt. Bei allen wird die Brustwarze mit Warzenhof nach oben versetzt und bei Bedarf verkleinert. Dann wird überschüssiges Fett- und Drüsengewebe der unteren Brust entfernt und die Haut unter der Brust zusammengenäht.

Die Schnittführung verläuft in der Regel rund um den Warzenhof und von dessen unterem Rand zur unteren Brustfalte. Bei besonders großen oder stark erschlafften Brüsten verläuft der Schnitt zusätzlich waagerecht entlang der natürlichen Brustfalte („L-Schnitt oder T-Schnitt“). Die Schnittführung wird individuell dem Befund angepasst und genau bei dem präoperativen Beratungsgespräch festgelegt. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt und nach oben verlagert. Die Brustwarze wird üblicherweise in der Operation weiter nach oben gesetzt, wobei sie nicht von den versorgenden Blutgefäßen und Nerven getrennt wird. Dadurch bleibt sie häufig stillfähig, empfindsam und wohlgeformt. Die Wunde wird mit feinsten Fäden unter der Haut verschlossen und mit einem straff sitzenden Verband gestützt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Nach der Brustverkleinerung

Unmittelbar nach der Operation ist die Brust für ein paar Tage prall gespannt. Sie werden nur leichte Schmerzen verspüren, die sich gut mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandeln lassen. Die eingelegten Drainagen werden am ersten oder zweiten postoperativen Tag gezogen. Danach wird der Druckverband durch einen medizinischen Sport-BH ersetzt. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und Sie nicht einengen. Den Sport-BH tragen Sie die ersten 6 Wochen rund um die Uhr, für die folgenden 6  Wochen tagsüber. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden verbleiben ca. 2 Wochen, um eine feine Narbenbildung zu unterstützen. Zunächst werden die Narben noch rot sein, verblassen aber innerhalb einiger Monate und passen sich der umgebenden Haut an. Nach abgeschlossener Wundheilung können die Narben  mit Narbengel oder Silikonnarbenpflaster behandelt werden. Wir werden Ihnen bei der postoperativen Kontrolle genaue Anweisungen zur Narbenpflege geben. Während des folgenden halben Jahres ist eine UV-Bestrahlung der Narben zu verhindern (z. B. Sonnenbad).

Ihre volle Arbeitsfähigkeit ist nach 1 bis 2 Wochen wiederhergestellt (Schreibtischtätigkeit). Stellen Sie sich jedoch darauf ein, dass Sie erst nach einigen Tagen wieder duschen können. Während der ersten Wochen sollten Sie die Oberarme vorsichtig bewegen und schnelles Dehnen und Strecken vermeiden. Auch ist es wichtig, dass Sie in Rückenlage schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören. Die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein, normalisiert sich allerdings in den nächsten Wochen bis Monaten. Sportliche Aktivitäten sollten für Minimum 6 bis 8 Wochen ausgesetzt werden.  Ein endgültiges Ergebnis der Operation kann erst nach ca. 6 Monaten beurteilt werden. Die Narben und eventuelle Verhärtungen im Gewebe verbessern sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre, so dass sie schließlich unauffällig, wenn auch nicht komplett unsichtbar werden.

Risiken bei Brustverkleinerung

Die Risiken einer Brustverkleinerung sind vergleichsweise gering. Trotz größter Sorgfalt können, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, während oder nach dem Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten.
Schwellungen und Blutergüsse heilen meist innerhalb weniger Tage ab. Nur in Einzelfällen müssen sie operativ behandelt werden. Wundheilungsstörungen und Infektionen, die zu einem Auseinanderdriften der Naht oder sogar Gewebeuntergang führen, sind sehr selten. Oft stehen sie in Zusammenhang mit einer gestörten Blutgerinnung, etwa bei Diabetikern oder Rauchern. Diese Risiken werden jedoch bereits im Vorgespräch abgeklärt. Sollte es durch Wundheilungsstörungen zu einer Narbenverbreiterung kommen, können die Narben durch eine weitere kleine Operation nach ca. 6 Wochen meist problemlos behoben werden. Gefühlsverminderung an der Brustwarze kann auftreten; sie kann unter Umständen einige Monate anhalten, ist aber in den seltensten Fällen dauerhaft.